Heute war unser “Einsatzort” der Hogar de los Abuelos y Abuelas. Die Lasten vom gestrigen Einkauf verteilten sich nun besser auf mehrere Schultern, denn wir konnten den Hogar per Fußmarsch erreichen. Die Lebensmittelspende des New Yorker Besuchs wurde gern angenommen und unsere tatkräftige Mithilfe sowieso.
Eine wesentliche Aufgabe sieht diese Einrichtung im Stadtteil La Floresta darin, älteren Menschen wenigstens tagsüber eine warme Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf zu geben und ihnen sozialen Kontakt zu bieten. Viele sind obdachlos oder ihren Familien lästig, manche haben einen langen Anmarsch hierher.





Wir konnten bei der Essenszubereitung und –verteilung helfen, aber auch mit den älteren Menschen sprechen und etwas spielen. Höhepunkt war ein Bingo-Game mit den knapp hundert Menschen. Sicher haben wir viele glücklich gemacht, indem wir ihnen etwas von unserer Zeit geschenkt haben.

Nachmittags war Geburtstagsparty angesagt. Nicht nur Mónica, Gastmutter und Leiterin der Fundación Bolivar, hatte am heutigen Tag Geburtstag, auch den Novemberkindern Lukas und Christine wurde gratuliert. Sie mussten eine Piñata bekämpfen und zwei Sahnetorten „anschneiden“.





Der Tag endete mit einer Tour durch das Centro Histórico, die historische Altstadt Quitos, die seit 2006 Weltkulturerbe ist und aufwändig restauriert wurde . Wir konnten die prächtige koloniale Atmosphäre genießen und anschließend unseren Blick vom Panecillo, dem “Brötchenberg” mit dem Engel-Monument, je zwanzig Kilometer nach Süden und nach Norden über das Lichtermeer schweifen lassen und waren beeindruckt, wie weit sich Quito erstreckt.


