23. November 2019

Unser Anreisetag hatte es in sich. Wenn man um drei Uhr morgens am Terminal 4, JFK, sein will, muss man um zwei Uhr losfahren und um ein Uhr aufstehen. So ungefähr. Und dann erfährt man erstmal, dass der Flug eine Stunde Verspätung hat. Nun ja, ein bisschen Schlaf ließ sich im Flieger nachholen, aber es war ja auch alles recht spannend und die freudige Erwartung groß, als wir dann in Bogotá erstmals südamerikanischen Boden betreten in der Hoffnung, dass es in ein paar Minuten weitergeht Richtung Quito. Aber auch hier wieder ‘ne Stunde Verspätung. Dann rollt der Flieger auf die Startbahn und scharrt schon mit den Hufen – um, oh nein, wieder zum Gate zurückzurollen. A medical issue. Sanitäter und Arzt rein, Patient raus, sein Koffer muss aus dem Frachtraum geholt werden, das dauert. Der Kapitän möchte nun erstmal wieder randvoll auftanken, das dauert auch. So werden schließlich 4 Stunden Verspätung draus. Und aus unserem schönen Plan, im Hellen in Quito anzukommen, wird nichts!

Aber: Wir lassen uns nicht unterkriegen, und unser Ankunftsfoto zeigt eine kofferbepackte, unternehmungslustige Gruppe von 16 Elftklässlern und ihren Begleitern, die jetzt noch eine Stunde Busfahrt vom Aeropuerto hoch nach Quito vor sich haben. Wir treffen Paúl und Marco von der Spanisch-Schule und machen eine kleine Rundfahrt durch den Stadtteil La Floresta, wo wir nacheinander unsere Quartiere anfahren. Herzliche Begrüßung durch die Gasteltern … und endlich was Ordentliches essen – im Flugzeug wurden wir nur mit Erdnüssen getröstet. Nun, wie es uns in den Gastfamilien ergeht, werden die nächsten Blog-Tage noch verraten. Jetzt sind wir erstmal müde und gehen schlafen. What a day! (Lothar)